Anno 2019 gibt es eine Vielzahl an Alternativmethoden für Tierversuche. Obwohl diese noch nicht weit vorangekommene Wissenschaften sind, werden stetig neue Verbesserungen erforscht und bewiesen. Verbesserungen zugefügt. Da auch kontinuierlich mehr Wissenschaftler*innen von Tierversuchen auf tierversuchsfreie Alternativen umschalten, ist es von höchster Wichtigkeit, mehr Investitionen zur Alternativenforschung und zu ihren Verbesserungsmöglichkeiten zu tätigen.

Alternativen
Um Klartext zu sprechen: Eine Alternative für Tierversuche gibt es nicht. Die Wissenschaft ist auf diesen Gebiet nicht schwarz-weiß und wird das auch nie werden. Deswegen ist es wichtig, unsere Art und Weise, wie wir denken, wie wir Wissen sammel und anhäufen, zu ändern. Das ist nötig, um gesellschaftlichen Wandel zu bewirken, da sich die Gesellschaft auch verändert: Ethik in Hinsicht auf nicht-menschliche Tiere beginnt immer wichtiger zu werden. Immer mehr Menschen entschieden sich gegen tierliche Produkte und es gibt immer mehr Stimmen, die sich gegen Tierversuche aussprechen. Dieselbe Gesellschaft beginnt auch damit, zu erkennen, das nicht-menschliche Tiere empfindungsfähig sind, Freude, Stress und Schmerz fühlen können. Wollen wir wirklich Individuen leiden lassen, nur weil es anderen zu gute kommen könnte?

Die Möglichkeiten
Für eine große Anzahl von Versuchen werden heutzutage Alternativen entwickelt oder sind bereits zugägnlich. Beispielsweise können Computermodelle, Modelle aus menschlichen Gewebe, Versuche an gespendeten Organen, etc. Verwendet werden. Eine sehr vielversprechende Form von Alternative ist die “organs-on-chip”, entworfen von Harvards Wyss Institut. Es handelt sich um menschliche Zellen, die in einem “state-of-the-art” System entwickelt worden sind, um die Strukturen und Funktionalität von menschlichen Organen nach zu bilden.